Sommergefühle im Frühling: Förderverein organisiert Gartenkonzert

„Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten“ – Aristoteles

Und genau das ist dem Förderverein mit der Unterstützung von Björn Schmitz einmal mehr gelungen. Mit Boomwhackern, Trommeln, Rasseln, Luftgitarren und sogar einem zweiten Mikrophon für mutige kleine und große Sänger hat Björn an einem wunderbar sonnigen Nachmittag seine kleine Bühne im MoKi Garten bezogen. Mit seinem breiten Repertoire an Liedern hat er den Garten mit phantastischen Hexen, Pferden, Elefanten und Weltraummäusen gefüllt. Und auch die Klassiker wurden mit fleißigem Klatschen und Gerassel unterstützt, auch wenn sich kein erwachsener Sänger an das Gastmikro getraut hat. Da haben unsere Kinder vielleicht etwas mehr Selbstbewusstsein gezeigt.

Bei einem reichhaltigen Kuchenbuffet, kalten Getränken und Bratwürstchen bot sich endlich wieder Gelegenheit, zusammen zu sitzen und ins Gespräch zu kommen. Eine wirkliche Freude nach all den Veranstaltungen, die pandemiebedingt ausfallen mussten.

Für die, die neben Kuchen und Würstchen noch Platz im Bauch hatten, gab es im Anschluss noch die Gelegenheit mit Anna und Miriam Stockbrot über dem Lagerfeuer zu backen. Wir hoffen, dass dieser Tag nur der Erste von vielen schönen Sommertagen für alle im MoKi Garten war.

Danke an den Förderverein für die Organisation und Umsetzung dieses tollen Events!

Mini Mint 2022

Einmal im Jahr gibt es an der Maria Montessori Grundschule einen Mini-Mint-Nachmittag, an dem die Erstklässler mit unseren „Schulis“ aus dem Montessori Kinderhaus eine Vielzahl an Experimenten durchführen. Aufgrund der Pandemie konnte die Veranstaltung in den letzten zwei Jahren nicht stattfinden, aber nun durften die Kinder wieder Tüfteln und Staunen, was das Zeug hielt!

Es gab verschiedene Stationen, an denen die Kinder sich jeweils eine halbe Stunde lang aufhielten und Tests durchführten, wie z.B. an der Kugelrampe, der Galileibahn, am „rollenden Würfel“ etc..

Spielerisch wurden die Mädchen und Jungen so zum naturwissenschaftlich- technischen Forschen angeregt und das Tüfteln und Experimentieren machte allen richtig viel Spaß! Es wurden Bereiche zum Thema Mechanik, Akustik, physikalische Gesetze usw. behandelt und die Ergebnisse wurden anschließend in einem Mini-Mint-Heft dokumentiert und festgehalten.

Windhoff Group übergibt Laptops an MoKi Coesfeld

Drei Mal mehr Power, drei Mal mehr Nachhaltigkeit: Stellvertretend für den Trägerverein des Montessori-Kinderhauses Coesfeld nahm Guido Hinricher drei Windhoff-Laptops entgegen. Dabei trat der Coesfelder bei der Aktion gleich doppelt in ErscheinungNeben seiner Rolle als MoKi-Vorstandsmitglied ist er außerdem beruflich als Consultant für den IT-Dienstleister tätig. „Auch die IT und speziell die Digitalisierung sind im Kinderhaus nicht stehen geblieben, sondern schreiten stark voran. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, sind wir auf leistungsfähige Hardware angewiesen. Administrative Prozesse und Abläufe werden  dadurch beschleunigt. So bleibt am Ende ein deutliches Plus an Zeit für die Kinder“, sagt Guido Hinricher. IT-Neuanschaffungen sind aber nur in begrenztem Maß möglich. Also müssen alternative Lösungen in Betracht gezogen werden. In der Vergangenheit hatte bereits ein Desktop-PC aus Gescher seinen Weg zu den MoKiMitarbeiterinnen und Mitarbeitern gefunden. „Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit wieder auflebt und das mit einer langfristigen Perspektive“, ergänzt Guido Hinricher.

Richtig nutzen, nicht verschwenden 

Neben dem lokalen Engagement und der technischen Unterstützung, geht es den Verantwortlichen der Windhoff Group dabei um die Umsetzung von nachhaltigen IT-Maßnahmen. Geschäftsführer Patrick Thörner erklärt: „Die übergebenen Geräte entsprechen zwar nicht mehr dem notwendigen Standard für unsere IT-Spezialisten, sind aber darüber hinaus voll einsatzfähig. Es spricht nichts dagegen, sie beispielsweise für Office-Anwendungen zu verwenden und ihren Lebenszyklus so zu verlängern.“ Gerade bei IT-Geräten fällt der Großteil des CO2-Abdrucks in der Herstellung an. Je länger Geräte genutzt werden, desto besser für die Umwelt. So entsteht eine dreifache Win-win-Situation: Für das MoKi Coesfeld, die Umwelt und die Windhoff Group“schließt Patrick Thörner.

Die Engel im Hintergrund

Alltagshelfer sorgen im Hintergrund für einen optimalen Schutz für Kinder, Mitarbeiter und Eltern. Für alle Menschen ist die Pandemie eine Herausforderung und einfach neu. Jetzt ist es nicht mehr „neu“, sondern zieht sich schon ein Jahr durch die Kinderhauslandschaft. „Wir freuen uns, dass unsere Alltagshelfer unser Team entlasten“, so Guido Hinricher vom Trägerverein.

Madina beginnt morgens um 7:30 Uhr und begrüßt die Kinder an der Tür. Wenn sie Hilfe benötigen, begleitet Madina die Kinder an ihre Garderoben. „Das Begrüßen der Kinder am Morgen macht direkt gute Laune. In der ersten Woche hat mich eine Mitarbeiterin an der Tür begleitet, die Kinder mussten mich ja erstmal kennenlernen.“

Mandy beginnt um zehn Uhr im Moki. Ihre Aufgaben sind das Desinfizieren und Reinigen der Oberflächen und Materialien. „Mir gefällt die Arbeit im Moki gut, ich weiß, dass ich dem Team damit helfe.“

Nach dem Mittagessen beginnt Sabine mit ihren Aufgaben im Moki. Sie füllt Material auf, reinigt und desinfiziert ebenfalls Oberflächen und Materialien. „Ich komme jeden Tag gerne hierher. Die Atmosphäre und der Umgang im Moki ist einmalig. Ich bin schnell ein Teil des Teams geworden.“

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Maria Montessori „feiert“ ihren 150. Geburtstag

Zu einem Qualitätszirkel, der seit 1998 besteht, trafen sich die Leitungen aus den Montessori-Kinderhäusern Sendenhorst, Bocholt, Greven, Münster und Coesfeld. Die Leitungen der Kinderhäuser Ahaus und Borken fehlten entschuldigt. Hauptthema war der runde Geburtstag der Namensgeberin der Kinderhäuser.

Angesichts der bisherigen Umstände ist 2020 ein bemerkenswertes Jahr. Neben den vielen lebensveränderten Ereignissen denken wir alle an eine besondere Frau, so die Leitung Annette Rohlmann aus dem Montessori – Kinderhaus in Münster. Die Arbeit von Maria Montessori inspiriert uns jeden Tag in unserer täglichen Arbeit, besonders auch die Arbeit mit den Kindern unter 3 Jahren, so Leitung Ite Jansen aus dem Kinderhaus in Coesfeld. Eines der Kernpunkte ist die Gestaltung des Raumes für Kleinkinder, die darin besteht, das Kind in Richtung Unabhängigkeit zu leiten. Montessori nennt den Raum den 4.Erzieher.

Auf der Tagessordnung des Qualitätszirkels standen neben der kleinen Feier mit einem leckeren Frühstück auch Corona-Themen, Schutzkonzept, Tablet-Einführungen U3 auf der Liste. Ein Hauptthema mit der Frage “Wie halten wir die Montessori – Pädagogik in den Kinderhäusern lebendig“ und die verschiedenen Dokumentationswege werden dann im Februar 2021 bearbeitet.

Moki-Sportdetektive bewegen die Leichtathletik

Am Freitag ab 16.30 Uhr bewegen sich viele Kinder im Projekt „Sportdetektive“ auch aus dem Moki auf dem Sportplatz hinter dem Theater. Zunächst treffen sich alle Kinder im Kreis und dürfen noch einmal ihre Namen nennen. Die Leichtathletik hat einen großen Zulauf aufgrund der Kooperationsveranstaltung der Familienzentren in der Stadt Coesfeld. Es beteiligen sich das Integrative Montessori Kinderhaus, die DRK Buesweg Kita St.Laurentius und St. Ludgerus.

Trainerin Lea Wolbring (rechts im Bild) erklärt den Kindern, dass sie heute insbesondere für den Citylauf trainieren wollen. Nach dem Aufräumen geht es los. Alle Kinder sind mit Begeisterung dabei. Motopädin, Michaela Hüesker aus dem MoKi (links) hält das Banner und sagt lachend „Wir hinterlassen Spuren“.

Weihnachtsklänge und strahlende MoKi-Kinderaugen in Ebbings Backstube

Am vergangenen Dienstag kamen 18 Kinder des Montessori-Kinderhauses in den Genuss, einen Nachmittag in der Backstube Ebbing zu verbringen. Am langen Tisch mitten in der Backstube im Dreischkamp durften die Kinder Plätzchen ausstechen, einpinseln und bunt verzieren. Während die tatkräftigen jungen Bäcker sage und schreibe 19 große Bleche mit süßen Sternen, Tannen, Engeln und anderen Teigfiguren füllten, schmetterten sie immer wieder den Klassiker „In der Weihnachtsbäckerei“. Auch dem Seniorchef Willi Ebbing, der die Kinder bei dieser Aktion begleitete und anleitete, war die Freude ins Gesicht geschrieben.

Im Anschluss an das gemeinsame Plätzchenbacken führte er die Gruppe durch die Backstube und ermöglichte den Kindern so einen beeindruckenden Blick hinter die Kulissen. Besondere Begeisterung weckten der große Kühlraum und die Knetmaschine, mit der eine Teigmenge für 200 Brote durchgeknetet werden kann.

Im Namen des Fördervereinsvorstandes, der dieses Angebot angefragt und für das Kinderhaus organisiert hatte, bedankte sich Susanne Wolfert bei Herrn Ebbing für den gelungenen und produktiven Nachmittag: „ Wir freuen uns sehr darüber, dass die köstlichen Plätzchen sowohl von allen Kindern und Mitarbeitern des Kinderhauses als auch von den Besuchern des Martinsmarktes probiert werden können!“